Am Samstag, den 17.11.2018, mussten etwa 60 11.Klässler einmal früher aufstehen, um zur Schule zu gehen... doch es sollte sich für sie lohnen.

Denn die „Talenteschmiede“ der NaturTalent-Stiftung war bei uns an der Schule. Dieser Tag sollte den Schülern der Q11 dabei helfen herauszufinden, welchen Beruf oder welches Studium sie nach ihrem Abitur ergreifen möchten. Vorab haben die Schüler zuhause schon einen Bogen zu Selbst- und Fremdeinschätzung ausgefüllt, um mehr über sich selbst zu erfahren. Außerdem wurden drei Onlinetests durchgeführt. Der eine sollte uns unsere fünf Stärken nennen, die am meisten ausgeprägt sind, die zwei anderen bezogen sich auf unsere Kompetenzen sowie auf konkrete Berufsvorschläge.

Um 8:30 Uhr ging es dann los. Wir trafen uns alle im Mehrzweckraum und wurden von einigen Lehrern und unseren fünf Mentoren begrüßt. Danach wurden wir in Zwölfergruppen eingeteilt und gingen in die jeweiligen Klassenzimmer. Dort setzten wir uns in einen Stuhlkreis und es wurde erklärt, wie der Tag heute ablaufen soll. Zum Kennenlernen sollte sich dann jeder eine Karte mit einem Bild aussuchen, die auf einem Tisch lagen und erklären, warum er sich dafür entschieden hat. Dann begann die eigentliche „Arbeit“ für diesen Tag. Jeder von uns hat ein riesiges Plakat bekommen, das wir im Laufe des Tages ausfüllen sollten. Wir haben mit den Feldern mit den Themen Hobbys, Lieblingsfächer und persönliche Erfolge begonnen. Danach haben wir die Felder für die Selbst- und Fremdeinschätzung ausgefüllt, was wir nur aus dem Bogen abschreiben mussten, den wir schon zu Hause ausgefüllt haben. Außerdem haben wir das Feld mit den Ergebnissen aus dem Test, der unsere Stärken ermittelt hat, ausgefüllt. Dann haben wir uns wieder im Stuhlkreis getroffen und über die nächsten Schritte geredet. Nun kamen die Felder, die den meisten wohl am schwersten gefallen sind, denn wir mussten ausfüllen, welche Erwartungen wir an den Arbeitsalltag haben, was unsere Lebensträume sind und welche Berufsideen wir haben. Nachdem alle damit fertig waren, wurde die Gruppe aufgeteilt und wir haben unsere halbfertigen Plakate den 5 anderen Schülern in der Gruppe vorgestellt, die einem dann weitere Berufsideen nennen sollten, die zu einem passen könnten. Diesen Schritt fand ich besonders interessant, da man sehr viel über die anderen erfährt und oft über ihre Berufswünsche überrascht war. Und dann war es auch schon halb eins und wir sind in der Mensa essen gegangen.

Nach dem Essen haben wir die Ergebnisse aus dem Kompetenzcheck, den wir zuhause durchgeführt haben, erhalten und die Ergebnisse in unser Plakat eingetragen. Während wir das getan haben, wurden wir einzeln zu einem Gespräch mit unserem Mentor geholt, der mit uns über unsere Wünsche geredet hat und uns weitere Anregungen gab, wie unsere berufliche Zukunft aussehen könnte.

Dann haben wir uns mal wieder im Stuhlkreis getroffen und die Ergebnisse aus dem Berufscheck wurden verteilt. Daraus machte unser Mentor ein Quiz, indem er die Ergebnisse des Tests vorlas und wir raten sollten, wem der Test gehört. Nachdem jeder seinen Test erhalten hat wurden auch diese Ergebnisse in das Plakat eingetragen. Nun war das Plakat fast voll, es fehlten nur noch zwei Felder. Eins davon ist eigentlich das wichtigste. Das „Mein NaturTalent“ Feld sollte noch einmal die wichtigsten Dinge, die wir auf das Plakat geschrieben haben, festhalten. Diese 5 Dinge haben wir zusätzlich noch auf eine Visitenkarte geschrieben, die dann im Stuhlkreis vorgelesen wurde. Und dann war der Tag auch schon fast vorbei und wir haben noch besprochen was wir jetzt zuhause tun können um uns zu informieren. Diese Schritte haben wir dann auch noch auf das Plakat geschrieben und jeder stellte das endgültige Ergebnis seines Berufes vor. Dabei hat man gemerkt, dass viele in ihren Vorstellungen bestärkt wurden und andere viele neue Ideen bekommen haben. Um 17.30 Uhr haben wir dann das Schulhaus verlassen und sind voller neuer Erkenntnisse nach Hause gegangen.

Zum Schluss möchte ich noch Herrn Ostermeier, Frau Wagner, Herrn Walter und Herrn Hilgers, sowie der NaturTalent-Stiftung, ganz besonders dem Mentor meiner Gruppe, Peter, und der Sparda-Bank München danken, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

Julia Gigl für die Q11

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